Ostermarsch am 04.04.2026

Datum: 4. April 2026
Uhrzeit: 10:00 - 13:00
Ort: 18055 Rostock, Matrosendenkmal
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„Die Ostsee soll ein Meer des Friedens sein!“

 

Wir sind zu Ostern wieder auf der Straße.
Wir sind Teil der nationalen und internationalen Ostermarschbewegung. Seit
den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts verschaffen sich Menschen auf
diese Weise öffentlich Gehör für Frieden und Völkerverständigung, gegen
Aufrüstung und eine Politik militärischer Abschreckung. Wir sind mal mehr,
mal wenige. Aber immer sind wir überzeugt, dass jeder Krieg zu verurteilen
ist, dass es zur Sicherung des Friedens keine Alternative gibt und dass wir
alle dafür Verantwortung tragen.
Frieden ist ein Auftrag an die Regierenden, auch wenn sie ihn, wie die
Bundesregierung, nicht erfüllen. Für diesen Auftrag einzustehen, bleibt aber
auch dauernde Aufgabe und Verantwortung der Regierten selbst.
In diesem Jahr eint uns die Losung: „Unsere Kinder geben wir nicht!“! Sie hat
besondere Aktualität gewonnen durch die öffentliche Debatte um die
Einführung der Wehrpflicht bzw. vergleichbarer Dienstverpflichtungen. Es
wird uns eingeredet, dies sei notwendig infolge einer vorgeblichen
Bedrohung durch Russland. Bedroht wird Deutschland jedoch nicht durch
Russland, sondern durch die verantwortungslose Politik unserer eigenen
Regierung. Sanktionen gegen Russland und gleichzeitig Waffenlieferungen
an die Ukraine sind kein Weg zum Frieden, tragen nicht einmal zur
Deeskalation bei. Ergebnis dieser Politik sind bisher beträchtlicher Schaden
für die deutsche Wirtschaft, Kürzungen im Sozialbereich und Steigerung der
Lebenshaltungskosten für die Mehrheit im Lande.
Mit der Losung „Nein, unsere Kinder geben wir nicht“ setzen wir ein
nachdrückliches und entschlossenes Stoppzeichen allen Versuchen,
Deutschland kriegstüchtig zu machen. Wir wehren uns, in einen Krieg
hineingezogen zu werden, den wir am Ende mit dem Blut und dem Leben
unserer Nächsten bezahlen müssen, während gleichzeitig die Gewinne der
Rüstungsindustrie ins Unermessliche steigen.
Wir sorgen uns, dass die Landes- und Stadtregierung es zulassen, dass
Rostock zu einem militärischen „hot spot“ gemacht wird. Unsere Stadt wird
zur Drehscheibe der Militärlogistik für die Bundeswehr und die gesamte
NATO, sie wird das Ziel möglicher Vergeltungsschläge. Unser aller Leben ist
konkret bedroht.
„Nein, unsere Kinder geben wir nicht!“
Spendenkonto: „Die Unbeugsamen“ mit der IBAN DE24 1305 0000 0201 1573 57 Stichwort „Ostermarsch“